Fatzer AG, Romanshorn

In einem bereits erstellten Hallenschiff soll eine Fertigungsinsel für die Litzenfertigung geplant werden, in einem noch zu errichtenden Hallenteil eine Insel für Windenseile. Die Erfahrungen mit einem bereits bezogenen Hallenschiff haben ergeben, dass im gewählten Layout gewisse Möglichkeiten und Potenziale zu wenig berücksichtigt worden sind. Um die Chancen zu nutzen, die sich für die beiden noch zu planenden Inseln ergeben, möchte die Fatzer AG in einer Workshop-Sequenz das kollektive Wissen sowie die Kreativität der Stakeholders bei der Entwicklung der neuen Layouts einbinden und nutzen.

Kundenprofil

Die Fatzer AG mit Sitz in Romanshorn beschäftigt rund 100 Mitarbeitende und gehört zur Division «BruggRope Technology» der Gruppe Brugg. Das Unternehmen wurde 1836 in Romanshorn als Hanfseilerei gegründet und hat sich zum führenden Partner unter den Spezial-Drahtseilherstellern etabliert. Es entwickelt, produziert und vertreibt heute kundenindividuelle, grösstenteils projektspezifische Stahlseile aus hochfesten Spezialdrähten. Mit ihren Seilen beliefert die Fatzer AG die Hauptmärkte Personen- und Materialbahnen, Windenseile sowie Seilbau. Ihre Schwesterfirma Geobrugg AG beliefert sie mit Seilen für Sicherheitsnetze.

Gelöste Aufgaben

  • In einer Workshop-Sequenz wurde mit Hilfe von Lego der Best-Ansatz der beiden Layouts erarbeitet und der Infrastrukturbedarf hergeleitet.
  • Management und Mitarbeitende wurden in einem Training auf das Thema «Verschwendung» sensibilisiert.
  • Der Soll-Prozess «Spulenhandling» von Wareneingang bis Warenausgang wurde überarbeitet und verschlankt.

Erzielter Nutzen

  • Durch die Layouts für die Fertigungsinseln «Litzen» und «Windenseile» sollen optimale Voraussetzungen für verschwendungsarme, resp. werthaltige Produktionsprozesse geschaffen werden.
  • Optimieren des Spulen-Handlings und der Spulen-Lagerung über alle internen Wertschöpfungsstufen hinweg.

Ansprechpartner für diese Referenz

Peter Reusser

Tel.: 
+41 44 786 33 11